31.03.20 - 19:20 Uhr

Soforthilfe für Unternehmen und Freiberufler – Neuerungen

Antrag nur noch über Online-Antragsformular möglich
31
Mär

Ab sofort wird über das gleiche Formular sowohl im Bundesprogramm als auch im Landesprogramm der Antrag gestellt. Der Unterschied ist dem Antragsteller nicht direkt ersichtlich – die Zuordnung erfolgt automatisch über die Anzahl der Beschäftigten (bis 10 MA im Bundesprogramm, über 10 MA im Landesprogramm).

 

Wichtig!
Die maximale Zuschusshöhe hat sich nun geändert und beträgt:

• bis zu 5 Erwerbstätige 9.000 Euro,
• bis zu 10 Erwerbstätige 15.000 Euro,
• bis zu 50 Erwerbstätige 30.000 Euro,
• bis zu 250 Erwerbstätige 50.000 Euro.

 

In diesem Zuge wurden auch die Antragsbedingungen geändert, welche Sie auf der Website des StMWi finden.

Kurz zusammengefasst:
– Der Liquiditätsengpass ist neu definiert (ohne Einbeziehung des Privatvermögens)
– Landwirtschaftsbetriebe bis 10 Mitarbeiter können nun einen Antrag stellen

 

Im Antragsformular kann angegeben werden, falls bereits ein Antrag gestellt ist, d.h. ein Aufstockungsantrag ist bereits möglich:
Wenn Sie von den höheren Konditionen des Bundes- und Landesprogramms profitieren wollen, stellen Sie bitte einen neuen elektronischen Antrag. (StMWi-Website)

 

Hier die Bedingungen gemäß der Website:
Anträge können von Unternehmen und selbstständigen Angehörigen der Freien Berufe (bis zu 250 Erwerbstätige) gestellt werden, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte in Bayern haben.
Für Antragsteller mit bis zu 10 Beschäftigten gilt:
Antragsberechtigt sind Soloselbständige, Angehörige der Freien Berufe und Unternehmen (bis zu 10 Beschäftigten: einschließlich Unternehmen mit landwirtschaftlicher Urproduktion), die
a) wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt als Unternehmen oder im Haupterwerb als Freiberufler oder Selbständige tätig sind,
und in beiden Fällen
b) ihre Tätigkeit von einer inländischen Betriebsstätte oder einem inländischen Sitz der Geschäftsführung aus ausführen und
c) bei einem deutschen Finanzamt angemeldet sind.
Unerheblich ist, ob der Antragsberechtigte ganz oder teilweise steuerbefreit ist. Personenvereinigungen und Körperschaften werden als eine Einheit betrachtet. Öffentliche Unternehmen sind von der Förderung ausgeschlossen.
Sollte es sich um ein verbundenes Unternehmen handeln, ist hinsichtlich des Liquiditätsengpasses auf das Gesamtunternehmen abzustellen. Liquiditätsengpass bedeutet, dass der Antragsteller durch die Corona Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist, die seine Existenz bedrohen, weil die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten aus dem fortlaufenden erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand (bspw. gewerbliche Mieten, Pachten, Leasingraten) zu zahlen.

 

Quelle: Regierung der Oberpfalz, Stand: 31.03.20, 18:56 Uhr

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