31.07.20 - 12:44 Uhr

Erstes Wirtschaftsgespräch: Landratsamt Tirschenreuth im Dialog mit regionalen Unternehmen

Fachkräftemangel, Abwanderung, Digitalisierung und Corona: Der Landkreis Tirschenreuth will die Region für die Zukunft als Wirtschaftsstandort rüsten. Aber was kann er leisten, und was fordern die lokalen Unternehmer?
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Jul

Um den Landkreis künftig als Wirtschaftsregion weiterzuentwickeln, hat Landrat Roland Grillmeier das Gespräch mit Vertretern großer lokaler Unternehmen, der Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer sowie Agentur für Arbeit gesucht. Die Spitzen der heimischen Wirtschaft versammelten sich am Donnerstag im großen Sitzungssaal des Landratsamtes – natürlich mit Abstand.
„Wir hätten auch gerne mit kleineren Firmen gesprochen“, erklärte Wirtschaftsförderer Volker Höcht. Aufgrund der aktuellen Hygieneregelungen musste man sich fokussieren. „Die Unternehmen, die hier sind, repräsentieren rund ein Viertel der sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer im Landkreis.“
Themenschwerpunkte waren neben Corona die Abwanderung von jungen Menschen, Fachkräftemangel sowie die Digitalisierung. In seinem Impulsvortrag zeigte Volker Höcht neue Konzepte des Landkreises auf, um diesen Problemen entgegenzutreten. Zentral sind dabei die Rückkehrer-Kampagne sowie die Fachkräfte-Sicherung. So möchte man mit jungen Menschen nach ihrer Ausbildung in Kontakt bleiben, um sie an die Region enger zu binden. Weiterhin beschäftigt sich die Strategie „Bildungsmanagement 4.0“ mit dem Ausbau und der Förderung von Bildungsangeboten in der Region. Im Bereich der Innovation und Digitalisierung beteiligt sich der Landkreis an der Instagram-Kampagne „#digitalenordoberpfalz“. Hinter dem Hashtag, steckt eine Initiative der Landkreise Tirschenreuth und Neustadt/WN sowie der Stadt Weiden. Er soll für Unternehmen eine Plattform sein, um sich noch besser zu vernetzen.

Quelle: http://onetz.de

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