14.10.20 - 9:43 Uhr

Junge Menschen zur Rückkehr in den Landkreis Tirschenreuth bewegen

Welche Projekte greift die Wirtschaftsförderung und das Regionalmanagement des Landkreises Tirschenreuth die nächsten Monate an? Antworten darauf gab es im Wirtschaftsausschuss.
14
Okt

Bisher sind die Unternehmen im Landkreis Tirschenreuth gut durch die Coronakrise gekommen. Dies machten im Wirtschaftsausschuss alle Redner deutlich. „In diesem Bereich sind wir gut aufgestellt“, sagte Landrat Roland Grillmeier. Was die nächsten zwei bis drei Jahre aber passiere, „kann man schlecht abschätzen“.

Wirtschaftsförderer Dr. Volker Höcht (Bild) erwähnte noch einmal das gute Abschneiden in der Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), die den Landkreis als eine der dynamischsten Wirtschaftsregionen in der Bundesrepublik ausweist. Aber es gebe auch Bereiche, in denen die Region nicht so gut abschneide. Dazu zählen das negative Wanderungssaldo (Differenz zwischen Zu- und Abwanderung) vor allem bei den 25- bis 30-Jährigen sowie der geringe Anteil an hochqualifizierten Beschäftigten im Landkreis. Um dem entgegenzuwirken, nannte Höcht die Stichpunkte Fachkräftesicherung und Innovation. Vor allem aber gelte es, die Digitalisierung voranzutreiben: egal ob direkt im Unternehmen, bei der Beratung, Öffentlichkeitsarbeit oder beim gegenseitigen Austausch. Dies alles laufe unter der Kampagne „Digitale Nordoberpfalz“. Weitere Schwerpunkte seien die Gründungs- und -nachfolgeberatung sowie die Standortentwicklung.

Regionalmanager Florian Rüth hob drei Aspekte hervor, die die Arbeit der nächsten Jahre bestimmen werden. Zum einen soll durch den Ausbau des Bildungsmanagements eine Art digitaler Bildungscampus entstehen. „Das haben wir uns auf die Fahnen geschrieben. Das ist unser großes Ziel“, erläuterte Rüth. Dazu zählen unter anderem die Bildungstage, Ausbildungsplattform, MINT-Garage und das Vernetzen von außerschulischen Weiterbildungsangeboten.

Quelle: http://onetz.de

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